GRI-Zusatz­bericht 2015

Einleitung

Der Corporate-Responsibility-Bericht 2015 von Helvetia Schweiz wurde in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI), namentlich den Vorgaben gemäss der GRI-G4-«Kern»-Option, erstellt. In der Berichterstattung wurde neben dem allgemeinen GRI-Leitfaden auch der GRI-Branchenzusatz für Finanzdienstleister (Financial Services Sector Supplement) verwendet. Helvetia Schweiz bekräftigt damit ihr Bekenntnis zu einer transparenten Berichterstattung.

Die GRI-G4-Richtlinien verlangen allgemeine Standardangaben zum Unternehmen und zum Berichterstattungsprozess sowie spezifische Standardangaben zu den wesentlichen Corporate-Responsibility-Handlungsfeldern in den Bereichen Kerngeschäft, Umwelt und Gesellschaft.

Der Corporate-Responsibility-Bericht 2015 enthält als Fortschrittsbericht die wichtigsten Informationen zum Management von Nachhaltigkeitsthemen im Jahr 2015. Der  Corporate-Responsibility-Bericht aus dem Jahr 2012 liefert ausführliche Informationen zu den wesentlichen Aspekten des Nachhaltigkeitsmanagements der Helvetia in der Schweiz.

Die Kennzahlen, mit denen Helvetia Schweiz die Nachhaltigkeitsleistung misst, werden jährlich aktualisiert. Dieser GRI-Zusatzbericht zeigt, wo im Corporate-Responsibility-Bericht 2015, im Geschäftsbericht 2015 respektive in weiteren Dokumenten die von GRI gefor­derten Angaben gemacht werden.

Unter dieser Adresse können der separate Corporate-Responsibility-Bericht 2015 von Helvetia Schweiz, der auch den GRI-Inhaltsindex in Kurzform enthält, sowie die weiteren Dokumente zum GRI-Zusatzbericht heruntergeladen werden: https://www.helvetia.ch/cr-berichte.

Eine externe Prüfung durch unabhängige Dritte wurde für diesen Bericht nicht durchgeführt.

Vollständiger GRI-Zusatz­bericht 2015 als PDF

Allgemeine Standardangaben

Allgemeine Standard­angaben

GRI-Beschreibung

Seite im CR-
Bericht 2012

Seite im CR-
Bericht 2015

Weitere Dokumente/
Weblinks

Kommentare und Ergänzungen

Strategie und Analyse

G4-1

Erklärung der höchsten Entscheidungsträger über den Stellenwert der Nachhaltigkeit für die Organisation und die Strategie der Organisation im Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit

Seite 3

Seiten 3, 9

https://www.helvetia.com/
ch/content/de/ueber-uns/
engagement/corporate-
responsibilty.html

Angela Winkelmann, Leiterin Human Resources und Dienste, Mitglied der Geschäftsleitung, ist für Helvetia Schweiz als Corporate-Responsibility-Verantwortliche mit der Koordination der Nachhaltigkeitsthemen für den Ländermarkt beauftragt.

Organisationsprofil

G4-3

Name der Organisation

Helvetia Versicherungen Schweiz

G4-4

Wichtigste Marken, Produkte und Dienst­leistungen

Seite 5

Seite 5

Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten 22–27, 32–33

Produktportfolio Helvetia Gruppe

Helvetia Schweiz Portrait, Seiten 11–14 Versicherungsprodukte, Vorsorgelösungen und Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden

https://www.helvetia.com/
ch/content/de/
privatkunden.html

und

Versicherungsprodukte, Vorsorgelösungen und Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden

G4-5

Hauptsitz der Organisation

Seite 5

Helvetia Versicherungen

Hauptsitz Schweiz

St. Alban-Anlage 26

4002 Basel

G4-6

Anzahl der Länder, in denen die Organisation tätig ist

Seite 5

Seite 5

Helvetia Gruppe
Geschäftsbericht 2015, Seiten 23, 24, 26, 54

Helvetia Schweiz ist als qualitätsorientierte Allbranchenversicherung ausschliesslich in der Schweiz tätig.

G4-7

Eigentumsverhältnisse
und Rechtsform

Seite 5

Helvetia Gruppe
Geschäftsbericht 2015, Seiten 57–58, 218–220

Helvetia Schweiz gehört zur Helvetia Gruppe. Diese ist eine Allbranchenversicherung mit Aktivitäten im Bereich Leben und Nicht-Leben sowie Rückversicherung. Die Helvetia Holding AG (Dachgesellschaft von Helvetia Schweiz) mit Sitz in St.Gallen ist eine Schweizer Aktiengesellschaft und an der Schweizer Börse (SIX) kotiert. Durch ihre Niederlassungen und Tochtergesellschaften ist die Versicherungsgruppe in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich sowie weltweit in der aktiven Rückversicherung tätig.

https://www.helvetia.com/
corporate/content/de/
investor-relations.html

G4-8

Belieferte Märkte einschliesslich geografischer Aufschlüsselung

Seite 5

Seite 5

Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten 24, 26, 30, 86–93

Übersicht Ländermärkte Helvetia Gruppe und Informationen zur Marktposition;

Helvetia Schweiz ist als qualitätsorientierte Allbranchenversicherung ausschliesslich in der Schweiz tätig.

Helvetia Schweiz Portrait, Seiten 20–22 Verzeichnis der Generalagenturen
https://www.helvetia.com/
ch/content/de/service/
standortsuche.html
Standortsuche Helvetia Schweiz

G4-9

Grösse der berichtenden Organisation

Seiten 5–7

Detailinformationen zur Gesamtzahl der Beschäftigten Helvetia Schweiz siehe G4-10

Seite 18 Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seite 29
Seiten 5–7 Helvetia Schweiz Portrait, Seiten 20–22 Gesamtzahl der Geschäftsstandorte
Seiten 6, 7 Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seite 128 Umsatzerlöse (Prämienvolumen, Gewinn).
Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten 106–109 und ­Erläuterungen Seiten 173–178 Gesamtkapitalisierung der Helvetia Gruppe. Die Helvetia Holding AG (Dachgesellschaft von Helvetia Schweiz) mit Sitz in St.Gallen ist eine Schweizer Aktiengesellschaft. Durch ihre Tochtergesellschaften Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG in St.Gallen und Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG in Basel ist die Versicherungsgruppe in der Schweiz in vielen Branchen des Leben- und Nicht-Leben-Geschäfts aktiv. Das Gesellschaftskapital der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG in St. Gallen beträgt CHF 77.5 Mio., und die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG in Basel verfügt über CHF 50.0 Mio. Gesellschaftskapital.
Seiten 6, 7 Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten 98–100 Menge der gelieferten Produkte oder Dienstleistungen.

G4-10

Gesamtbelegschaft nach Arbeitsvertrag, Geschlecht, Beschäftigungsart und Region

Seite 18

Detailinformationen siehe nachfolgende

Tabellen:

  1. Gesamtbelegschaft nach Alter und Geschlecht
  2. Gesamtbelegschaft nach Mitarbeitenden-Kategorien und Geschlecht
  3. Gesamtbelegschaft nach Innen- und Aussendienst und Geschlecht
  4. Gesamtbelegschaft nach Arbeitsvertrag (unbefristete vs. befristete Verträge), Beschäftigungsart (Vollzeit/Teilzeit) und Geschlecht


Helvetia Schweiz beschäftigt im Berichtsjahr keine beaufsichtigten Arbeitenden.

1. Gesamtbelegschaft nach Alter und Geschlecht (Mitarbeitende nach Köpfen)
Gesamtbelegschaft, aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht, die am 31.12.2015 für Helvetia im Ländermarkt Schweiz arbeitet.

Alter

Geschlecht

Anzahl

% der Gesamtbelegschaft

Total Männer

Männer in % der Gesamtbelegschaft

Gesamtbelegschaft

3 491

100

2 220

64

≤ 29 Jahre

männlich

334

10

weiblich

389

11

30–39 Jahre

männlich

398

11

weiblich

262

7

Total Frauen

Frauen in % der Gesamtbelegschaft

40–49 Jahre

männlich

624

18

1 271

36

weiblich

336

10

50–59 Jahre

männlich

685

20

weiblich

228

6

≥ 60 Jahre

männlich

179

5

weiblich

56

2


2. Gesamtbelegschaft nach Mitarbeitenden-Kategorien und Geschlecht (Mitarbeitende nach Köpfen)
Gesamtbelegschaft, aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht, die am 31.12.2015 für Helvetia im Ländermarkt Schweiz arbeitet.

Hierarchie

Geschlecht

Anzahl

% der Gesamtbelegschaft

Total je
Hierarchiestufe

Total je Hierarchiestufe
in % der Gesamtbelegschaft

Gesamtbelegschaft

3 491

100

2 514

72

Mitarbeitende

männlich

1 478

42

weiblich

1 036

30

Fach-
kader

männlich

317

9

466

13

weiblich

149

4

Kader/ Direktion

männlich

416

12

501

14

weiblich

85

2

Geschäfts-leitung

männlich

9

0.3

10

0.3

weiblich

1

0.1


3. Gesamtbelegschaft nach Innen- und Aussendienst und Geschlecht (Mitarbeitende nach Köpfen)
Anzahl Mitarbeitende, die am 31.12.2015 im Innendienst und im Aussendienst beschäftigt sind.

Innen-/
Aussendienst

Geschlecht

Anzahl

% der Gesamt-belegschaft

Total Innendienst
und Aussendienst

in % der Gesamtbelegschaft

Gesamtbelegschaft

3 491

100

2470

71

Innendienst

männlich

1 261

36

weiblich

1 209

35

Aussendienst

männlich

959

27

1021

29

weiblich

62

2


4. Gesamtbelegschaft nach Arbeitsvertrag (unbefristete vs. befristete Verträge), Beschäftigungsart
(Vollzeit/Teilzeit) und Geschlecht (Mitarbeitende nach Köpfen)
Anzahl Mitarbeitende, die am 31.12.2015 beschäftigt sind, nach Art der Anstellungsverträge und Pensen.

Arbeitsvertrag und
Beschäftigungsart

Geschlecht

Anzahl

% der
Gesamt-
belegschaft

Total mit
unbefristeten Verträgen

3185

Total mit unbefristeten Verträgen
in % der Gesamtbelegschaft

90

Gesamtbelegschaft

3491

100

Unbefristete Verträge

männlich

2077

weiblich

1108

Total Anzahl mit
befristeten Verträgen

306

Total mit befristeten Verträgen
in % der Gesamtbelegschaft

10

davon Vollzeit

männlich

1957

56

weiblich

602

17

davon Teilzeit

männlich

120

3

weiblich

506

14

Total Anzahl mit
Vollzeitpensum

2811

Total mit Vollzeitpensum
in % der Gesamtbelegschaft

81

Befristete Verträge

männlich

143

weiblich

163

davon Vollzeit

männlich

124

4

weiblich

128

4

Total Anzahl mit
Teilzeitpensum
680

Total mit Teilzeitpensum
in % der Gesamtbelegschaft
19

davon Teilzeit

männlich

19

1

weiblich

35

1


G4-11

Prozentsatz aller Arbeit­nehmer, die unter Kollektivvereinbarungen fallen

Seite 49

In der Versicherungsbranche besteht sowohl für den Innen- als auch für den Aussendienst kein Gesamtarbeitsvertrag.

Daher fallen 0% der Helvetia Mitarbeitenden unter eine Kollektivvereinbarung.

G4-12

Beschreibung
der Lieferkette

Seite 29

Seite 15

G4-13

Wichtige Veränderungen während des Berichtszeitraums bezüglich der Grösse, Struktur und der Eigentumsverhältnisse der Organisation oder ihrer Lieferkette

Es gab im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen in dieser Hinsicht.

G4-14

Berücksichtigung des Vorsorgeansatzes bzw. des Vorsorgeprinzips

Seite 8

G4-15

Extern entwickelte wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Chartas, Prinzipien oder andere Initiativen, die von der Organisation befürwortet oder unterstützt werden

Helvetia Schweiz unterstützt folgende Organisationen bzw. beteiligt sich an folgenden Initiativen: UNEP FI.

G4-16

Mitgliedschaften in Verbänden und nationalen oder internationalen Interessensvertretungen

Wichtige Mitgliedschaften, bei denen Helvetia auf Führungsebene eine Position innehat, an Projekten und Arbeitsgemeinschaften teilnimmt, beträchtliche finanzielle Mittel über die üblichen Mitgliedsbeiträge hinaus bereitstellt und/oder die Mitgliedschaft als strategisch betrachtet:

  • Schweizerischer Versicherungsverband (SVV)
  • Schweizerisches Institut zur Förderung der Sicherheit
  • Schweizerischer Verband Betriebliche Gesundheitsförderung
  • World Demographic Ageing Forum (WDA)
  • Stiftung Risiko-Dialog
  • Universität St.Gallen (HSG)
  • Universität Basel
  • Arbeitgeberverband Basel
  • Swiss Economic Forum
  • Oikos Stiftung
  • Öbu/ThinkPact (Gefäss der Öbu, das Ideen entwickelt, die langfristig den Weg für eine nachhaltige Wirtschaft ebnen sollen)
  • Swiss Sustainable Finance
  • United Nations Environment Programme (UNEP)

Ermittelte wesentliche Aspekte und Grenzen

G4-17

Organisationsstruktur

Seite 5

Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seite 218

Gruppenstruktur und direkt gehaltene Tochtergesellschaften der Helvetia Holding AG in der Schweiz

Helvetia Schweiz Portrait, Seite 7

Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Helvetia Schweiz

G4-18

Verfahren zur Festlegung der Berichtsinhalte und der Aspektgrenzen

Seiten 12–13

Die im CR-Bericht 2012 vorgestellten wesentlichen Aspekte unseres CR-Managements gelten nach wie vor. Die Vorgehensweise zur Festlegung dieser wesentlichen Aspekte ist im CR-Bericht 2012 beschrieben.

G4-19

Liste der wesentlichen Aspekte

Seite 12

Die Wesentlichkeitsmatrix hat sich nicht verändert. Sie ist im CR-Bericht 2012 beschrieben.

G4-20

Aspektgrenzen: Aspekte, welche innerhalb der Organisation wesentlich sind

Seiten 14–15

Die Abgrenzung der wesentlichen Themen im Hinblick auf betroffene Stakeholder und Ansatzpunkte hat sich nicht verändert. Sie ist im CR-Bericht 2012 beschrieben.

Die Angaben unter «organisationsintern» gelten jeweils für die gesamte Geschäftseinheit von Helvetia Schweiz.

G4-21

Aspektgrenzen: Aspekte, die ausserhalb der Organisation wesentlich sind

Seite 14–15

Die Abgrenzung der wesentlichen Themen im Hinblick auf betroffene Stakeholder und Ansatzpunkte hat sich nicht verändert.

G4-22

Veränderte Formulierungen von Informationen aus früheren Berichten

Es gab im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen in dieser Hinsicht.

G4-23

Wichtige Änderungen im Umfang und in den Aspektgrenzen im Vergleich zu früheren Berichtszeiträumen

Die im CR-Bericht enthaltenen Kennzahlen für das Jahr 2015 umfassen die «neue Helvetia», welche die im Vorjahr übernommene Gesellschaft Nationale Suisse einschliesst.

Einbindung von Stakeholdern

G4-24

Liste der einbezogenen Stakeholdergruppen

Seite 11

Die Liste der einbezogenen Stakeholdergruppen hat sich nicht verändert. Sie ist im CR-Bericht 2012 beschrieben.

G4-25

Grundlage für die Ermittlung und Auswahl der Stakeholder, die einbezogen werden sollen

Seiten 9–11

Die Grundlagen für die Ermittlung und Auswahl der Stakeholder, die einbezogen wurden, haben sich nicht verändert. Sie sind im CR-Bericht 2012 beschrieben.

G4-26

Ansatz für die Einbeziehung von Stakeholdern

Seiten 9–11

Zusätzliche Informationen zum Ansatz für den Einbezug von Stakeholdern:

  • Kunden: wichtigste Plattform für den Austausch mit Kunden sind die Gespräche mit den Versicherungsagenten. Von Kunden geäusserte Anliegen werden von unseren Mitarbeitenden erfasst, und die Information wird intern weitergegeben. Die Kundenumfragen werden regel­mässig im Zwei- bzw. Dreijahres-Rhythmus durchgeführt.
  • Mitarbeitende: Hauptkanal für den Dialog mit Mitarbeitenden sind individuelle Gespräche mit den Vorgesetzten, insbesondere die Jahresgespräche. Zusätzlich werden alle Mitarbeitenden monatlich zu ihrer Zufriedenheit befragt (Stimmungs­barometer). Weiter gibt es mehrmals jährlich regelmässige Anlässe, an denen alle Mitarbeitenden über die Geschäftsentwicklung und wesentliche Themen informiert werden.
  • Partner: Der Dialog mit den Vertriebspartnern erfolgt über das Ressort Vertriebs­management. Ein regelmässiger Austausch und die Teilnahme an Benchmarking-Stu­dien sorgen dafür, dass gezielte Rückmeldungen eingeholt und mögliche Verbesserungen in den Prozessen erörtert werden.
  • Lieferanten: Der Austausch mit den Zulieferern erfolgt über die zentrale Fachstelle Group Procurement. Sporadisch werden auch gezielte Lieferantenbefragungen durchgeführt, um Input für die weitere Optimierung der Beschaffungsprozesse zu erhalten.
  • Kapitalgeber: Die Aktionäre werden halbjährlich mittels Jahres- und Halbjahresbericht sowie jährlich an der Generalversammlung über den Geschäftsablauf informiert. An der Generalversammlung haben die Aktionäre die Möglichkeit, zu den Traktanden abzustimmen und sich gegenüber dem Management der Helvetia Gruppe zu äussern. Mit einer offenen und aktionärsfreundlichen Strategie strebt Helvetia ein möglichst breit gestreutes, internationales und langfristig orientiertes Aktionariat an. Die per 31.12.2015 total 13 203 Aktionäre von Helvetia stammen zu 64.4 Prozent aus der Schweiz und zu 35.6 Prozent aus dem Ausland. Das Aktionariat besteht zu 71.6 Prozent aus institutionellen Investoren und 28.4 Prozent aus Privatpersonen. Davon sind ein erheblicher Teil Mitarbeitende und ehemalige Mitarbeitende der Helvetia.
  • Analysten: Mit den rund 500 institutionellen Investoren, die Helvetia-Aktien halten und mit Analysten führen wir im Rahmen von Roadshows und Investorentagen einen regelmässigen Dialog.
  • Standortgemeinden: Repräsentanten von Helvetia Schweiz, insbesondere die Geschäftsleitung und die Fachstelle Public Affairs, pflegen einen regelmässigen Austausch mit Vertretern der Standortgemeinden. Dies geschieht an lokalen Veranstaltungen oder direkt in bilateralen Gesprächen.
  • Nichtregierungsorganisationen und Universitäten: Im Zusammenhang mit dem ersten CR-Bericht von Helvetia Schweiz ergeben sich häufig Anfragen und Einladungen zu Veranstaltungen. Diese bieten die Möglichkeit, den Bericht und die eigene Nachhaltigkeitsleistung zu diskutieren.


Auch Analysen im Rahmen von Abschlussarbeiten helfen uns, unsere CR-Leistung zu hinterfragen und uns weiter zu verbessern.

In den Prozess der Priorisierung der relevanten Themen wurden insbesondere Mitarbeitende in Form einer bereichsübergreifenden Projektgruppe und das Management von Helvetia Schweiz einbezogen. Darüber hinaus haben wir im Berichtsjahr die Corporate-Responsibility-Strategie und die Wesentlichkeitsmatrix wieder mit einzelnen Vertretern der oben erwähnten Anspruchsgruppen diskutiert. Dazu zählen etwa unsere Kooperationspartner, auf Nachhaltigkeit spezialisierte Analysten, Repräsentanten von Universitäten, Mitglieder des Versicherungsverbands und ausgewählte Vertreter von Standortgemeinden. Weiter erfolgte ein Austausch mit Vertretern von internationalen Initiativen wie UNEP FI, CDP, der Oikos Stiftung sowie Mitgliedern der Öbu.

G4-27

Themen und Anliegen, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgekommen sind

Seiten 10, 11

In Kundengesprächen und Kundenumfragen sind transparente Informationen zu Versicherungsprodukten und die Qualität unserer Prozesse nach wie vor ein wichtiges Thema. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Informationen zu unseren Dienstleistungen zu verbessern, etwa durch neu gestaltete Produktbroschüren und detaillierte Rechenbeispiele. Beide Aspekte bilden einen zentralen Bestandteil für die «Kundenzufriedenheit und Kundenbindung». Dies ist bereits ein zentrales Thema unseres CR-Engagements.


Mitarbeitende richten sowohl an Vorgesetzte als auch die HR Business Partner laufend Fragen und persönliche Anliegen. Themen, die häufig angesprochen werden, sind Fragen zur Aus- und Weiterbildung, aber auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Wunsch nach einem Teilzeitpensum wird wo immer möglich gewährt. Beide Aspekte fliessen auch in den Managementansatz und das Monitoring für die relevanten Themen «Engagement der Mitarbeitenden» und «Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte» unserer Wesentlichkeitsmatrix ein.


Helvetia ist Gründungsmitglied von Swiss Sustainable Finance (SSF) und Mitglied in einer der sechs ins Leben gerufenen Arbeitsgruppen. Diese Arbeitsgruppe arbeitet an einem Leitfaden zur Implementierung von Ansätzen für die Integration von Nachhaltigkeit im Finanzanlagenportfolio. Passend zur CR-Strategie engagiert sich Helvetia gemeinsam mit anderen Finanzdienstleistern im Workstream Institutional Asset Owners für ein Service Directory zur Integration von ESG-Ansätzen im Finanzanlagenportfolio. Die Entwicklung einer eigenen Richtlinie wurde noch nicht gestartet.


In Gesprächen mit Analysten sind transparente Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung immer wieder ein Thema. Helvetia Schweiz arbeitet kontinuierlich daran, die Informationsbasis dazu mit der eigenen Berichterstattung, der Beantwortung von Anfragen und detaillierten Hintergrundinformationen zu eigenen Corporate-Responsibility-Aktivitäten im Internet zu verbessern. Mit Providern von Nachhaltigkeitsanalysen führten wir zudem Gespräche zu möglichen neuen Entwicklungen und Trends im Produktbereich.


Die Öbu, das Schweizer Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, zu deren
Mitgliedern Helvetia zählt, nimmt Stellung zu verschiedenen Themen wie Klima-
und Energiediskussion in der Schweiz und brachte Anliegen zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft ein. Im Schweizer Versicherungsverband diskutieren wir in Arbeitsgruppen Fragestellungen zu Klimarisiken und zur Finanzmarktregulierung. Dadurch erhalten wir wertvolle Anregungen für die folgenden wesentlichen CR-Handlungsfelder: «Zunehmende Regulierung», «Wetterextreme» und «Umweltauswirkungen aus dem Geschäftsbetrieb».


Dies sind nur einige Beispiele der Themen im Dialog mit unseren Stakeholdern, die kontinuierlich Eingang in unsere Diskussion zur Corporate-Responsibility-Strategie finden.

Berichtsprofil

G4-28

Berichtszeitraum

Seite 21

G4-29

Datum der Veröffentlichung des letzten Berichts

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der Helvetia Schweiz wurde im Dezember 2013 publiziert. Er bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2012 (Periode vom 1.1.2012–31.12.2012).


Der letzte Nachhaltigkeitsbericht von Helvetia wurde im Dezember 2015 publiziert. Er bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2014 (Periode vom 1.1.2014–31.12.2014).

G4-30

Berichtszyklus

Seite 21

G4-31

Anlaufstelle für Fragen zum Bericht oder zu seinen Inhalten

Seite 26

G4-32

Gewählte «In Übereinstim-mung»-Option, GRI-Index

Seite 21

Der Corporate-Responsibility-Bericht 2015 von Helvetia Schweiz wurde in Übereinstimmung mit den Vorgaben für die GRI-G4-«Kern»-Option erstellt.


Der GRI-Inhaltsindex sowie dieser GRI-Zusatzbericht zeigen, wo im Bericht die von GRI geforderten Angaben gemacht werden.

G4-33

Strategie und gegenwärtige Praktiken hinsichtlich einer externen Prüfung
des Berichts

Seite 21

Eine externe Prüfung durch unabhängige Dritte wurde für diesen Bericht nicht durchgeführt.

Unternehmensführung

G4-34

Führungsstruktur
der Organisation

Seite 7

Helvetia Schweiz Portrait, Seite 7

Das zentrale Gremium für Corporate Responsibility ist die Geschäftsleitung von Helvetia Schweiz. Organisation und Führungsstruktur sind im CR-Bericht 2012 beschrieben.

https://www.helvetia.com/
ch/content/de/ueber-uns/
portrait/geschaeftsleitung-
schweiz.html
Zusammensetzung der Geschäftsleitung
von Helvetia Schweiz
Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten 54-56 Zur Struktur und Organisation der Geschäftsleitung (operative Führungsstruktur) der Helvetia Holding AG

Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten

47-52

Zur Struktur und Organisation des Verwaltungsrats der Helvetia Holding AG

Helvetia Gruppe Geschäftsbericht 2015, Seiten

57-69

Zur Corporate Governance (Rollen, Kompetenzen, Kontrolle von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung) der Helvetia Holding AG

Ethik und Integrität

G4-56

Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen

Seiten 3, 7, 24

Das Unternehmensleitbild wurde im Jahr 2013 letztmalig überprüft. Es wurden keine Anpassungen am Leitbild vorgenommen. Das Unternehmensleitbild hält die gemeinsamen grundlegenden Werte und die Mission fest, die für alle Mitarbeitenden von Helvetia gelten. Damit beschreibt das Leitbild die Identität und Kultur von Helvetia und gibt eine klare Orientierung für das Denken und Handeln der Mitarbeitenden.

Neue Mitarbeitende erhalten eine Einführung zum Leitbild und den Werten von Helvetia (Welcome Day, Web-based-Training, Information und Diskussion mit dem Vorgesetzten).

https://www.helvetia.com/
corporate/content/de/
publikationen/
unternehmenspublikationen.html
Code of Compliance
https://www.helvetia.com/
ch/content/de/ueber-
uns/portrait/werte.html
Werte

Spezifische Standardangaben

Wesentliche
Aspekte

DMA und Indikatoren

GRI-Beschreibung

Seite im CR-
Bericht 2012

Seite im CR-
Bericht 2015

Kommentare und Ergänzungen

Auslassungen

Verantwortung im Kerngeschäft

Kunden­zufriedenheit und Kunden­bindung
(GRI-Aspekt: Kennzeichnung von Produkten und Dienst­leistungen)

G4-PR5

Ergebnisse von Umfragen zur Kundenzufriedenheit

Seiten 18, 19

Seite 11

Image in Bezug auf Swissness 1

Die helleren Balken in der Abbildung zeigen die erreichten Werte von Mitbewerbern. Stichprobe pro Mitbewerber: nmin = 200

1 Ergebnisse aus KMU-Tracking Leben (BVG) 2015.

2 Stichprobe Helvetia n = 203


Kundenzufriedenheit gesamt 1

Die helleren Balken in der Abbildung zeigen die erreichten Werte von Mitbewerbern. Stichprobe pro Mitbewerber: nmin = 200

1 Ergebnisse aus KMU-Tracking Leben (BVG) 2015.

2 Stichprobe Helvetia n = 203.

G4-DMA

Angaben zum
Managementansatz

Seiten 16–20

Seiten 10, 11

Helvetia führt regelmässig Umfragen und Standortbestimmungen im Hinblick auf die Zufriedenheit und Bindung verschiedener Kundengruppen durch. Diese werden zeitlich gestaffelt und nach Produktbereichen getrennt befragt.

Die nachfolgende Tabelle «Überblick Helvetia Kundenumfragen 2015» bildet die wichtigsten Kundenumfragen aus 2015 ab. Im Jahr 2015 wurde turnusgemäss eine externe Umfrage durchgeführt.

G4-PR5


Überblick Helvetia Kundenumfragen 2015

Umfrage

Betriebsstandort

Betroffene Produkte/
Dienstleistungen

Umfrageresultate

Datenquelle

KMU-Tracking
Leben (BVG)

Deutsch- und
Westschweiz

KMU-Versicherungs-
geschäft Leben

Image Gesamtnote: 8.0 (Im Bereich vom Marktdurchschnitt)


Note-Gesamtkundenzufriedenheit: 8.1

(marginal unter Marktdurchschnitt)


Im Ranking der 8 wichtigsten BVG-Anbieter liegt Helvetia in Bezug auf die Gesamtkundenzufriedenheit auf Rang 4.


Note Weiterempfehlungsbereitschaft: 7.9; Net Promoter Score: 20 (im Bereich vom Marktdurchschnitt)

Benchmarking-
studie amPuls


Nachhaltige Anlagen
(GRI-Aspekt: Active-Ownership-Ansatz)

FS11

Anteil der verwalteten Anlagen, der einer Positiv- oder Negativauswahl­prüfung hinsichtlich sozialer und ökologischer Aspekte unterzogen wird

Seite 13

Immobilienanlagen: Wir gehen davon aus, dass ein hoher Prozentsatz der von uns zu Anlagezwecken gehaltenen Immobilien aus Nachhaltigkeits-Aspekten positiv zu beurteilen ist. Wir stützen uns dabei darauf, dass wir bei nahezu allen Neubauten soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen. In unserem Immobilienbestand befinden sich aber auch ältere Liegenschaften. Für diese Gebäude müsste die Eignung hinsichtlich von Nachhaltigkeitskriterien individuell geprüft werden.

Der Anteil Immobilien am Gesamt-Portfolio, die soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, wird bisher nicht erhoben. Daher können wir hierzu keine konkreten Angaben machen.

G4-DMA

Angaben zum
Managementansatz

Seiten 16, 21, 22

Seiten 12, 13

Faires Geschäfts-gebaren
(GRI-Aspekt: Compliance)

G4-PR9

Bussen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf die Bereitstellung von Produkten und Dienst­leistungen

Seite 13

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seite 23

Seiten 12, 13

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Corporate Governance/ Risiko-Management und Compliance
(GRI-Aspekt: Schutz der Privatsphäre von Kunden)

G4-PR8

Gesamtzahl begründeter Beschwerden in Bezug auf die Verletzung der Privatsphäre von Kunden und den Verlust von
Kundendaten

Seite 13

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 24–26

Seiten 12, 13

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Nachhaltige Versicherungs­produkte
(GRI-Aspekt: Produkt­portfolio)

FS8

Monetärer Wert von Produkten und Dienst­leistungen mit hohem ökologischem Nutzen

Seite 13

Versicherte Fahrzeuge mit Prämienrabatten für Fahrzeuge mit alternativen Antriebs­systemen oder umweltschonenden Treibstoffen:

  • Hybrid (Benzin/Elektro):
    2 011 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 2.6 Mio., Zuwachs 2015:
    492 Fahrzeuge mit Prämien­volumen von CHF 495 000
  • Hybrid (Benzin/Gas):
    345 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 0.3 Mio., Zuwachs 2015:
    81 Fahrzeuge mit Prämien­volumen von CHF 87 000
  • Hybrid (Diesel/Elektro):
    150 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 0.2 Mio., Zuwachs 2015: 53 Fahrzeuge mit Prämien­volumen von CHF 51 000
  • Erdgasfahrzeuge:
    79 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 0.07 Mio., Zuwachs 2015:
    4 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 8 000
  • Elektrofahrzeuge:
    339 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 0.4 Mio., Zuwachs 2015:
    165 Fahrzeuge mit einem Prämien­volumen von CHF 174 000


Die gewährten Prämienrabatte betragen zwischen 10 und 20% des Prämienvolumens und belaufen sich damit auf CHF 0.6 Mio. Addiert man diesen Betrag zu den vereinnahmten Prämien, beträgt der Gesamtumsatz in der Sparte energieeffiziente Motorfahrzeuge damit rund CHF 4.2 Mio.

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 16, 27, 28

Seiten 12, 13

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Beschaffung

G4-EC9

Anteil an Ausgaben für lokale Lieferanten an Hauptgeschäftsstandorten

Seite 15

G4-DMA

Angaben zum
Managementansatz

Seiten 16, 29–30

Seiten 14, 15

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Zunehmende Regulierung

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 16, 31

Seiten 12, 13

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Verantwortung für die Umwelt

Umwelt­auswirkungen (Helvetia Fussabdruck)
(GRI-Aspekt: Emissionen)

G4-EN15

Direkte Treibhausgas-Emissionen

(Scope 1)

Detailinformationen siehe nachfolgende Tabellen «Verbräuche und Treibhausgas-Emissionen 2015»
Die ausgewiesenen CO2-Äquivalente in Tonnen beinhalten folgende Gase:

  • Kohlendioxid (CO2-e)
  • Methan (CH4)
  • Distickstoffoxid (N2O)
  • teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW)
  • perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)
  • Schwefelhexafluorid (SF6).

G4-EN16

Indirekte Treibhausgas-Emissionen

(Scope 2)

Detailinformationen siehe nachfolgende Tabelle «Verbräuche und Treibhausgas-Emissionen 2015»

Die ausgewiesenen CO2-Äquivalente (CO2-e) in Tonnen beinhalten folgende Gase:

  • Kohlendioxid (CO2)
  • Methan (CH4)
  • Distickstoffoxid (N2O)
  • teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW)
  • perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)
  • Schwefelhexafluorid (SF6).

G4-EN17

Weitere indirekte Treibhausgas-Emissionen

(Scope 3)

Detailinformationen siehe nachfolgende Tabelle «Verbräuche und Treibhausgas-Emissionen 2015»

Die ausgewiesenen CO2-Äquivalente (CO2-e) in Tonnen beinhalten folgende Gase:

  • Kohlendioxid (CO2)
  • Methan (CH4)
  • Distickstoffoxid (N2O)
  • teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW)
  • perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)
  • Schwefelhexafluorid (SF6).

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 32–34

Seiten 14, 15

Helvetia hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2012 bis 2020 pro Mitarbeitende um 20 Prozent zu senken. Bezogen auf das Basisjahr 2015 sollen auch die absoluten Treibhausgasemissionen in den nächsten fünf Jahren um mindestens 10 Prozent reduziert werden. Für den Stromverbrauch, der einen grossen Teil der CO2-Emissionen erzeugt, beträgt der Anteil an Energie aus erneuerbaren Quellen ab 2015 100 Prozent.

G4-EN15

G4-EN16

G4-EN17


Verbräuche und Treibhausgasemissionen 2015

Verbräuche

Kennzahl

THG-Fussabdruck

Kennzahl

THG Scope 1–3 Verteilung in Tonnen


Absolut


Einheit

Pro Mit-
arbeitenden
1)


Einheit


Absolut


Einheit

Pro Mit-
arbeitenden
1)


Einheit


Scope 1


Scope 2


Scope 3


Total

Strom

17 086 280

kWh

4 626

kWh

227

t (CO2-e)

61

kg

227

227

Heizung

11 929 166

kWh

3 230

kWh

1 637

t (CO2-e)

443

kg

586

751

299

1 637

Geschäftsverkehr

28 910 871

km

7 829

km

6 800

t (CO2-e)

1 841

kg

3 952

2 848

6 800

Papier

208

t

56

kg

250

t (CO2-e)

68

kg

250

250

Wasser

61 508

m3

17

m3

46

t (CO2-e)

12

kg

46

46

Abfall

472

t

128

kg

84

t (CO2-e)

23

kg

84

84

Total

9 044

t (CO2-e)

2 448

kg

4 539

751

3 754

9 044


1) Grundgesamtheit: alle Helvetia Mitarbeitenden in der Schweiz (Helvetia Schweiz plus Helvetia Gruppe = 3693 FTE). Damit wird der absolute Ressourcenverbrauch für die verschiedenen Emissionsquellen zu hoch ausgewiesen, die Verbrauchsangaben pro Mitarbeitenden und auch der THG-Fussabdruck pro Mitarbeitenden sind korrekt wie angegeben.

Treibhausgasbilanz: Verteilung Scope 1–3 im Zeitvergleich

Wetter­extreme
(GRI-Aspekt: Wirtschaftliche Leistung)

G4-EC2

Durch den Klimawandel bedingte finanzielle Folgen sowie Risiken und Chancen

Seiten 36–37

Chancen und Risiken aus dem Klimawandel resultieren einerseits aus veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen und andererseits aus Veränderungen der ökologischen Rahmenbedingungen sowie möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Beispiele für Risiken:

  • Sich verschärfende Gesetze zu CO2-Emissionen und Energiestandards können zu einem Anstieg der Energiepreise und höheren Kosten für die Energiebeschaffung führen. Helvetia hält in einem Zeitraum von 3 bis 6 Jahren einen 10 bis 20%igen Anstieg der eigenen Energiekosten für wahrscheinlich. Im Rahmen des Risiko­managements werden daher die politische Diskussion und Vorstösse für Gesetzes­änderungen in der Schweiz und in Europa laufend verfolgt.
  • Helvetia beobachtet ein zunehmendes Exposure gegenüber physischen Risiken des Klimawandels, die bei Eintritt eines Schadenfalls aufgrund zunehmender Frequenz und zunehmenden Schadenumfangs zu einer höheren Schadenquote führen. Ein Anstieg der Schadenquote im Falle eines grossen Wettereignisses bedeutet einen Rückgang des Ergebnisses in der Schadenversicherung und wird als wahrscheinlich eingestuft. Treten diese Schäden gehäuft in einem relativ kurzen Zeitraum auf, wäre Helvetia gezwungen, die Prämien zu erhöhen, oder könnte für gewisse Risiken gar keinen Versicherungsschutz mehr anbieten. Damit verbunden wären negative Reaktionen der Öffentlichkeit und gegebenenfalls eine Limitierung des Handlungsspielraums durch die Politik und den Regulator. Durch einen disziplinierten Underwriting-Ansatz und ein Risiko-adjustiertes Pricing versucht Helvetia, die negativen Auswirkungen zu minimieren.
  • Eine mangelnde Berücksichtigung von ESG-Kriterien in der Unternehmensführung kann zu Reputationsrisiken und dem Verlust von Glaubwürdigkeit, verbunden mit einer Reduktion des Helvetia Aktienkurses und der eigenen Marktkapitalisierung, führen. Für einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren hält Helvetia die Eintrittswahrscheinlichkeit aufgrund der eigenen Corporate-Responsibility-Strategie und des proaktiven Umgangs mit Issues aus dem Klimawandel für wenig wahrscheinlich. Weitere Massnahmen wie der Austausch und die Zusammenarbeit im Versicherungsverband und eine punktuelle Förderung der Klima- und Klimafolgenforschung stützen diese Einschätzung.


Beispiele für Chancen:

  • Eine sich verschärfende Gesetzgebung im Hinblick auf oder die Förderung von erneuerbaren Energien bietet Wachstumspotenzial für die Photovoltaik-, Erdwärmesonden- und Arteserversicherung. Für den Schweizer Markt würde das zu einem Anstieg des Prämienvolumens im entsprechenden Produktsegment führen. Helvetia rechnet für die Materialisierung dieser Chance mit einem Zeitraum von mehr als sechs Jahren und stuft die Option als wahrscheinlich ein. Allerdings werden die zusätzlichen Prämieneinnahmen aufgrund der aktuellen Bedeutung dieser Sparte für das gesamte Versicherungsportfolio von Helvetia relativ niedrig ausfallen.
  • Wetterextreme und eine zunehmende Frequenz von Schadenereignissen können zu einer steigenden Nachfrage nach Schadenversicherungen, z.B. Gebäudeversicherungen, führen. Innerhalb eines Zeitraums von 3 bis 6 Jahren hält Helvetia einen derartigen Nachfrageanstieg eher für wahrscheinlich als unwahrscheinlich, verbunden mit einem moderaten Anstieg des Prämienaufkommens. Aufgrund eines disziplinierten Underwriting-Ansatzes werden die Konditionen für die einzelnen Produkte auf Basis der vorhandenen Datenlage bereits fortlaufend angepasst, um eine Antiselektion zu verhindern. Zusätzlich können Veränderungen von Klimabedingungen wie zunehmender Wind und Niederschlag Investitionen in Wind- und Wasserkraft auch in der Schweiz lukrativer machen und damit eine steigende Nachfrage nach Versicherungsdeckung anregen.
  • Eine vermehrte Nachfrage nach energieeffizienten Immobilien aus dem Privatkundensegment kann sich für Helvetia positiv auswirken. Als Immobilieninvestorin hält Helvetia eine Mieter-Präferenz für «grüne Gebäude» in einem Zeitraum von 3 bis 6 Jahren für wahrscheinlich und rechnet mit einer geringen positiven Erhöhung der eigenen Mieteinnahmen aufgrund reduzierter Leerstandsquoten und einer geringeren Anzahl an Mieterwechseln. Bei Neubauprojekten wendet Helvetia daher wenn immer möglich «Green Building»-Standards an.

Nicht anwendbare Information: Die exakten Zahlenangaben zu den geschätzten finanziellen Auswirkungen und Managementkosten für die aufgeführten Chancen und Risiken sind nur auf Stufe Helvetia Holding, nicht aber auf Stufe des Ländermarkts verfügbar. Auf Stufe Helvetia Holding werden die Daten im Rahmen des CDP-Reporting veröffentlicht.

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 32, 36–37

Seiten 14, 15

Der Klimawandel hat grosse Auswirkungen auf die Umwelt, beeinflusst aber auch soziale Faktoren und die wirtschaftliche Entwicklung. Helvetia hat die verschiedenen Chancen und Risiken des Klimawandels analysiert und in den Risikomanagement-Prozess und die Scorecards der Ländermärkte integriert. Klimawandelinduzierte Risiken werden besonders in Marktrisiko (Immobilienpreise, Volatilität von Aktienkursen), Gegenpartei­risiko (Rendite und Kapitalrückzahlungen für eigene Anlagen, Deckung durch Rückversicherung), versicherungstechnischen Risiken im Nicht-Leben-Geschäft (Natur­katastrophen, Wetterextreme, Rückstellungen, grosse Schadenereignisse), strategischen Risiken (ungenügende Anpassung an den Klimawandel) und emergenten Risiken berücksichtigt.

Seit 2015 unterstützt Helvetia in der Schweiz die Unwetterprävention mittels einer Partnerschaft mit Wetter-Alarm. Wetter-Alarm informiert kostenlos per Smartphone App (iPhone/Android), SMS, E-Mail oder Fax über aufkommende Unwetter in der Schweiz. Wetter-Alarm richtet sich an Personen, die besonders von Unwettern betroffen sein können. Die rechtzeitige Information über aktuelle Unwetter wie Gewitter oder Sturm soll dazu beitragen, dass insbesondere kleinere Schäden so weit als möglich eingeschränkt oder vermieden werden können.

Die Identifikation von Chancen aus dem Klimawandel wird durch ein auf Stufe Helvetia Holding angesiedeltes CR-Advisory-Board (Mitglieder sind die für CR-verantwortlichen Geschäftsleitungsmitglieder aller Ländermärkte) gesteuert. Aufgaben des CR-Advisory-Board sind u.a. die systematische Identifikation, Analyse, Expertendiskussion und Abstimmung zu Chancen aus dem Klimawandel. Darauf aufbauend werden Massnahmen definiert und umgesetzt, die sich sowohl auf die verschiedenen Business Units wie auch auf die angebotenen Produkte beziehen.


Helvetia engagiert sich im Schweizerischen Versicherungsverband für eine bessere Zusammenarbeit von Politik und Privatwirtschaft zum Thema Klimawandel. Angestrebt werden eine grössere Absicherung gegen Wetterextreme und eine bessere Prävention und Vorbereitung für zukünftige Ereignisse. Damit sollen negative Auswirkungen auf Menschen, Gesellschaft und Wirtschaft abgemildert werden. Weiter unterstützt Helvetia Oikos International, eine Stiftung, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft und ein nachhaltiges Management einsetzt. Mit den von Helvetia zur Verfügung gestellten Geldern werden Forschung und akademische Stipendienprogramme unterstützt. Gefördert wird auch das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St.Gallen. Mit diesem Beitrag ermöglicht Helvetia die Forschung in klimarelevanten Versicherungsthemen, zum Beispiel zur Integration von sozialen und ökologischen Kriterien in das Anlagenmanagement, zur Analyse von neuen, Klimawandel-bedingten Risiken und zu neuen Geschäftsmodellen in der Versicherungsbranche. Helvetia ist aktives Mitglied der Öbu, eines Netzwerks von Schweizer Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft einsetzen. Öbu kommentiert regelmässig die nationale Klimapolitik und Klimawandel-induzierte Anpassungen der geltenden Gesetze und Bestimmungen.


Weitere Angaben zum Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten beschrieben.

Verantwortung für die Gesellschaft

Einbindung am lokalen Standort
(GRI-Aspekt: Wirtschaftliche Leistung)

G4-EC1

Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert

Seite 17

Siehe nachfolgende Tabellen «Wertschöpfungsrechnung» und

«Gemeinwohlausgaben»

Den Ausgangspunkt für eine Berechnung des finanziellen Gegenwerts, der an unsere Stakeholder und die Gemeinschaft verteilten Leistungen, bildet die Unternehmensleistung von Helvetia Schweiz.

Sie beträgt 2015 über CHF 5800 Mio. Das entspricht der Summe aller Werte, die Helvetia mithilfe der Mitarbeitenden und des eingesetzten Kapitals erwirtschaftet hat.

Helvetia Schweiz beteiligt sich über ein internes Umlageverfahren auch an den auf Stufe Holding getätigten Dividendenzahlungen. Insgesamt wurden dafür auf Stufe Gruppe CHF 206.9 Mio. aufgewendet. Derzeit werden sowohl die geleisteten Gemeinwohlbeiträge als auch die für Stakeholder generierte Wertschöpfung zu niedrig ausgewiesen. Der dafür erforderliche Aufbau einer Managementrechnung und eines systematischen Monitorings über geleistete Gemeinwohlbeitrage wurde noch nicht in Angriff genommen.

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 32, 36–39, 41

Seiten 16, 17

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Wertschöpfungsrechnung

Bestandteil

Erläuterung

Betrag in
Mio.CHF

Betrag in
Mio.CHF

Betrag in
Mio.CHF

Einbezogene Positionen

Erzeugter Marktwert

2013

2014

2015

Einnahmen

Ertrag aus betrieblicher Tätigkeit: Nettoerlöse und Einnahmen aus Finanzinvestitionen

5203.1

5316.4

5809.1

Verdiente Prämien und laufender Ertrag aus sowie Gewinne und Verluste auf Kapitalanlagen, Ergebnis Beteiligungen und übriger Ertrag

Total

5203.1

5316.4

5809.1


G4-EC1


Wertschöpfungsrechnung

Bestandteil

Erläuterung

Betrag in
Mio.CHF

Betrag in
Mio.CHF

Betrag in
Mio.CHF

Einbezogene Positionen

Verteilter Mehrwert

2013

2014

2015

Betriebskosten

(nicht vollständig)

Zahlungen an Dritte und externe Auftragnehmer. Die Aufwände aus betrieblicher Tätigkeit enthalten weitere Positionen, die hier nicht ausgewiesen sind1)

140.6

149.9

194.1

Zahlungen an Lieferanten und Rückversicherungen

Zahlungen an Mitarbeitende

Sämtliche Zahlungen an Mitarbeitende (gesamtes Lohnkonto) einschliesslich der im Namen der Mitarbeitenden an Behörden abgeführten Beiträge

339.8

405.3

532.3

Alle Zahlungen an Mitarbeitende: Gehälter, Sozialversicherungen, Sozialleistungen, Pensionen, Provisionen, Abgangsentschädigungen, Fahrtkostenzuschüsse, Ausbildungsförderung, Darlehen, Dienstaltersgeschenke und Mitarbeiteraktienpläne sowie Lohnsteuern und abgeführte Quellensteuer

Zahlungen an Vertriebspartner

Zahlungen für externe Vermittler

65.9

75.9

119.7

Provisionen an Dritte

Zahlungen an Versicherungsnehmer

Zahlungen aus Lebensversicherungsverträgen

2 340.8

3 419.2

2 556.4

Bezahlte Versicherungsleistungen Leben

Zahlungen an Kapitalgeber

Nur Zinszahlungen. Dividenden an die Anteilseigner werden auf Stufe Helvetia Holding ausgeschüttet.

20.3

21.6

19.3

Zinsaufwand

Zahlungen an die öffentliche Hand

Steuern an Behörden

52.6

44.2

67.0

Ertragssteuern

Investitionen in die Gemeinschaft

«Gemeinwohlausgaben», Spenden und Beiträge

1.8

2.5

2.7

Freiwillige Leistungen, Spenden und Investitionen zur Förderung des Gemeinwohls, inklusive Spenden an Forschungsorganisationen, für karitative Zwecke und zur Unterstützung kommunaler Infrastruktur, Förderung von Kunst, Erziehung und Wissenschaft ohne Sponsoring-Leistungen

Beiträge an Wirtschafts­organisationen und Partei­spenden

Zahlungen an Wirtschaftsverbände und Branchenorganisationen sowie Unterstützung der politischen
Willensbildung

0.2

0.4

0.6

Mitgliederbeiträge und Unterstützung von Wirtschaftskammern, Gewerbevereinen, wirtschafts­nahen Organisationen, Branchen­vereinigungen, Interessen­vertretungen und Parteien

Total

2 962.0

4 118.9

3 492.1

TOTAL zurückbehaltener Mehrwert2)

2 241.0

1 197.4

2 317.0


1)
Schadenaufwand und Schadenbearbeitung Nicht-Leben, Überschuss und Gewinnanteile der Versicherten,
Betriebs- und Verwaltungsaufwand, Übriger Aufwand.

2) Ein Grossteil dieses zurückbehaltenen Mehrwerts wird der Helvetia Holding ausgeschüttet.
Der ausgewiesene IFRS-Gewinn von Helvetia Schweiz beträgt 279.2 Mio. CHF.


G4-EC1


Gemeinwohlförderung (in Mio. CHF)

Themen der Investition in das Gemeinwesen

2013

2014

2015

Motivation

Schutzwald

0.3

0.3

0.3

  • Gewährleistung von Schutz und Sicherheit des alpinen Lebensraums
  • Unterstützung strukturschwacher Regionen
  • Leisten von Nothilfe, z.B. durch Wiederaufforstung
    nach Hangrutschungen

Stiftung Helvetia Patria Jeunesse

0.2

0.2

0.2

Förderung von (benachteiligten) Kindern und Jugendlichen in der Schweiz

Bildung und Wissenschaft

0.8

0.8

0.9

  • Unterstützung von Bildung als Grundlage von Innovation und Wissen
  • Gewährleistung des Zugangs zu Bildung
  • Unterstützung von Forschungsprojekten
  • Ermöglichen eines Dialogs zum Risikomanagement
  • Integration von Nachhaltigkeit in universitäre Lehre und Forschung

Kultur, Sport und Philanthropie

0.5

1.2

1.3

  • Unterstützung eines vielseitigen Kulturangebots von guter Qualität
  • Gewährleistung des Zugangs zu Kultur
  • Pflege der vorhandenen kulturellen Ressourcen und Traditionen
  • Unterstützung von Breitensport-Aktivitäten für Vereine
    und Jugendorganisationen
  • Helvetia «Ski-Fit»
  • Unterstützung sozialer und philanthropischer Aktivitäten
    von wohltätigen Organisationen

TOTAL

1.8

2.5

2.7


Helvetia als Arbeitgeberin

Engagement der Mitarbeitenden
(GRI-Aspekt: Aus- und Weiterbildung)

G4-LA11

Prozentsatz der Mitarbeitenden, die eine regelmässige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer Karriereentwicklung erhalten

Seite 17

Sicherung

qualifizierter

Arbeitskräfte

(GRI-Aspekt: Aus- und Weiterbildung)

G4-LA9

Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeitenden nach Geschlecht und
Mitarbeiterkategorie

Seiten 17, 18

Die im Bericht angegebenen Ausbildungstage entsprechen einem Ansatz von 8.12 Stunden.

  • Als Aus- und Weiterbildung gelten:
  • Einführungsschulungen für neue
    Mitarbeitende
  • Schul- und Ausbildungstage der Lehrlinge
  • Grundausbildung und Weiterbildung Aussendienst (Präsenzkurse)
  • Produktschulungen
  • Verkaufsschulungen
  • EDV-Systemschulungen
  • Interne Fachausbildungen
  • Externe Ausbildungen (z.B. Fachausbildungen, technische Schulungen, Diplome, Nachdiplomstudien, Ausbildungen ohne Abschlusszeugnis/-prüfung)
  • E-Learning (Compliance etc.)
  • WBT (Web-based-Training)
  • Externe Referenten an Meetings
  • Sprachausbildungen
  • Fachtagungen, Fachkongresse
  • Gesundheits- und Sicherheitstrainings


Detailinformationen zu Ausbildungstagen siehe Tabelle «Aus- und Weiterbildung 2015»

G4-DMA

Angaben zum Managementansatz

Seiten 46–48, 52, 54

Seiten 16, 17

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Zufriedenheit der Mitarbei-tenden
(GRI-Aspekt: Beschäftigung)

G4-LA1

Gesamtzahl und Rate neu eingestellter Mitarbeitender sowie Personalfluktuation nach Altersgruppe, Geschlecht und Region

Seite 18

Detailinformationen zur Personalfluktuation siehe nachfolgende Tabelle «Personalfluktua­tion 2015».

G4-DMA

Angaben zum
Managementansatz

Seiten 46, 50–51

Der Managementansatz von Helvetia Schweiz für diesen Aspekt sowie dessen Komponenten werden im CR-Bericht 2012 auf den angegebenen Seiten ausführlich beschrieben.

Aus- und Weiterbildung 20151)


G4-LA9

Durchschnittliche Ausbildungstage pro Mitarbeitenden

Organisationseinheit

Ausbildungstage

Anzahl Mitarbeitende

Ausbildungsstunden pro MA

Ausbildungstage pro MA

Markt Schweiz

22 803.5

3 491

53

6.5


Durchschnittliche Ausbildungstage pro weibliche Mitarbeitende

Organisationseinheit

Ausbildungstage

Anzahl weibliche Mitarbeitende

Ausbildungsstunden pro MA

Ausbildungstage pro MA

Markt Schweiz

7 860.8

1 271

50

6.2


Durchschnittliche Ausbildungstage pro männlichen Mitarbeitenden

Organisationseinheit

Ausbildungstage

Anzahl männliche Mitarbeitende

Ausbildungsstunden pro MA

Ausbildungstage pro MA

Markt Schweiz

14 942.7

2 220

55

6.7


Durchschnittliche Ausbildungstage pro Mitarbeitenden-Kategorie

Mitarbeitenden-Kategorie

Ausbildungstage

Anzahl Mitarbeitende

Ausbildungsstunden pro MA

Ausbildungstage pro MA

Mitarbeitende

16 680.2

2 514

54

6.6

Kader

3 356.9

466

58

7.2

Direktion

2 766.4

511

44

5.4


Durchschnittliche Ausbildungstage pro Mitarbeitenden-Kategorie

Bereich/Funktion

Ausbildungstage

Anzahl Mitarbeitende

Ausbildungsstunden pro MA

Ausbildungstage pro MA

Innendienst

14 354.5

2 470

47

5.8

Aussendienst

8 449.0

1 021

67

8.3

G4-LA1


Personalfluktuation 2015

Männer

Frauen

Anzahl
Männer

Anzahl
Frauen

TOTAL

Personalbestand1)

<30

30–50

>50

<30

30–50

>50

Alle Alterskategorien

201

1 017

859

251

585

272

2 077

1 108

3 185


Männer


Frauen

Anzahl
Männer

Anzahl
Frauen

Anzahl Ein-/
Austritte

Fluktuation

<30

30–50

>50

<30

30–50

>50

Alle Alterskategorien

Neueintritte absolut

41

79

20

45

31

5

140

81

221

Neueintritte in % des
Personalbestands
in dieser Kategorie
1)

20%

8%

2%

18%

5%

2%

6.7%

7.3%

6.9%

Austritte2) absolut

41

139

106

50

62

42

286

154

440

Austritte2) in % des
Personalbestands
in dieser Kategorie
1)

20%

14%

12%

20%

11%

15%

13.8%

13.9%

13.8%


1)
Personalbestand = alle Mitarbeitenden mit unbefristeten Verträgen.

2) In die Fluktuationsquote gehen auch Mitarbeitende ein, die das Unternehmen freiwillig verlassen haben und in Altersrente gingen.